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TCG Actana
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Anleitung

Große Kartenmengen auf Cardmarket verkaufen: der komplette Ablauf

Jeder Verkäufer kennt diesen Karton. Er steht neben dem Schreibtisch, er wird mit jedem geöffneten Display voller, und jedes Mal, wenn du ihn ansiehst, denkst du dasselbe: Das ist Geld, das da liegt. Es müsste nur mal jemand einstellen.

Der Grund, warum er noch dasteht, ist nicht Faulheit. Es ist die Art der Arbeit: Karte für Karte suchen, den richtigen Druck aus mehreren auswählen, Zustand entscheiden, Preis nachschlagen. Diese Arbeit wird nicht weniger, wenn man sie aufschiebt, und sie wird nicht angenehmer, wenn man sie an einem Wochenende am Stück erledigt.

Diese Anleitung geht den Ablauf einmal komplett durch, vom Karton bis zum Angebot, das online steht. Sie ist um einen Scanner-Workflow gebaut, weil das der Weg ist, bei dem die Erfassung nicht mehr der Flaschenhals ist. Jede Station verlinkt auf eine ausführliche Anleitung, wenn du tiefer einsteigen willst.

Der Ablauf in sechs Stationen: Sortieren, Scannen, Prüfen, Zustand, CSV je Spiel, TCG PowerTools

Vorab: eine ehrliche Sortier-Entscheidung

Nicht jede Karte verdient ein eigenes Angebot. Karten, deren Einzelwert unter dem liegt, was dich das Einstellen kostet, gehören als Sammelposten verkauft oder getauscht, nicht einzeln gelistet. Diese Entscheidung triffst du am besten vor dem Scannen, nicht danach: einmal grob teilen in „wird einzeln gelistet“ und „geht im Paket weg“.

Alles, was danach übrig bleibt, hat es verdient, sauber erfasst zu werden. Und genau dafür ist der Rest dieser Anleitung da.

Station 1: Den Stapel erfassen

Der klassische Weg ist, jede Karte im Suchfeld zu finden und abzutippen. Der schnellere ist, den Stapel zu fotografieren oder durch einen Scanner zu ziehen und die Identifikation einer Erkennung zu überlassen.

Mit TCG Actana läuft das so: Deine Scanner-Software legt neue Bilder in einen festen Ordner, Actana übernimmt sie fortlaufend, während du weiter scannst. Vorhandene Fotos aus einem Ordner funktionieren genauso. Pokémon, Magic und One Piece kannst du stapelweise erfassen, und die Originalbilder bleiben dabei auf deinem Gerät.

Welches Gerät zu deinem Stapel passt, hängt von Menge und Kartenwert ab. Ein Einzug schafft Masse, empfindliche Einzelstücke gehören aufs Flachbett oder vor die Kamera. Der Vergleich Dokumentenscanner, Flachbett oder Handyfoto nimmt dir die Gerätewahl ab, und Sammelkarten scannen oder fotografieren zeigt die Wege, wie Bilder in die App kommen.

Station 2: Vorschläge prüfen statt blind vertrauen

Hier trennt sich ein brauchbarer Workflow von einem gefährlichen. Jede Erkennung macht Fehler. Die Frage ist nicht ob, sondern was dann passiert.

Actana schlägt zu jedem Bild Karte und Ausgabe vor. Eindeutige Treffer laufen durch. Alles, was nicht sicher ist, bleibt offen und wird dir vorgelegt, statt still falsch gebucht zu werden. In der Prüfansicht steht dein Scan direkt neben dem Katalogbild, und du bestätigst am physischen Exemplar, bevor etwas in den Export wandert.

Warum das kein Komfortdetail ist, weiß jeder, der schon einmal eine Reklamation hatte: Ein falscher Druck im Angebot kostet dich mehr als die gesparte Prüfminute, nämlich einen unzufriedenen Käufer und im Zweifel deine Bewertung. Gerade bei Magic sehen sich manche Drucke zum Verwechseln ähnlich, und manche Karten tragen nicht einmal eine Sammlernummer. MTG-Druck erkennen und vor dem Export prüfen erklärt die Fälle, Magic-Karten stapelweise scannen zeigt den Ablauf im Detail. Für die anderen Spiele: Pokémon-Karten scannen und One-Piece-Karten scannen.

Station 3: Zustand, Finish, Menge

Der Zustand ist die zweite Stelle, an der Verkäufer Vertrauen verlieren können. Cardmarket-Käufer kennen die Stufen genau, und ein zu optimistisch bewertetes Excellent kann nach dem Kauf schnell zu Ärger führen.

Im Stapel setzt du Zustand, Finish, Variante und Menge für jedes Exemplar, bevor irgendetwas exportiert wird. Bewerte im Zweifel eine Stufe strenger, das erspart dir Diskussionen. Was die Stufen von Mint bis Poor konkret bedeuten und woran du sie erkennst, steht in Kartenzustand verstehen.

Station 4: Preise einordnen

Actana zeigt dir Preisreferenzen zu den erkannten Karten, damit du beim Prüfen bereits eine Preisorientierung für das Exemplar hast. Den endgültigen Verkaufspreis setzt du später beim Einstellen, regelbasiert für den ganzen Stapel statt Karte für Karte.

Wichtig ist zu verstehen, woher die Referenzen kommen und warum Ausgabe und Finish dafür entscheidend sind: derselbe Kartenname kann je nach Druck völlig verschiedene Preise haben. Genau deshalb lohnt sich die Prüfung aus Station 2 doppelt. Die Einordnung liefert Marktwerte im Export richtig verstehen.

Station 5: Exportieren, getrennt je Spiel

Am Ende des Stapels steht der Export: eine fertige CSV-Datei für TCG PowerTools. Gemischte Stapel trennt Actana dabei automatisch in eine Datei je Spiel, du musst vorher nichts auseinandersortieren.

Was in den Spalten steht und wie du die Datei kontrollierst, erklärt CSV-Export verstanden.

Station 6: Einstellen über TCG PowerTools

Die CSV importierst du in TCG PowerTools, setzt dort deine Preisregeln und stellst die Angebote gesammelt auf Cardmarket ein. Eine Übersicht über das Format und den Import findest du unter TCG PowerTools CSV.

Zur Ehrlichkeit gehört auch das: Actana stellt keine Angebote automatisch auf einem Marktplatz ein. Der letzte Schritt bleibt bewusst bei dir und deinen Preisregeln. Ein Werkzeug, das ungeprüft für dich listet, wäre genau die Sorte Automatik, vor der Station 2 warnt.

Danach: der nächste Karton

Der erste Durchlauf ist der langsamste. Ab dem zweiten hast du eine Routine: scannen, prüfen, exportieren, einstellen. Verkäufer mit laufendem Durchsatz sparen sich sogar das Einsortieren nach System: Beim Chaos Sorting bekommen Karten fortlaufende Lagerplätze, die im Export mitgeführt werden.

Fang nicht mit dem ganzen Karton an. Nimm einen überschaubaren Stapel, geh die sechs Stationen einmal durch und prüfe, ob der Ablauf zu deiner Arbeit passt.

Häufige Fragen

Welche Spiele werden unterstützt?

Actana erkennt Magic-, Pokémon- und One-Piece-Karten und erfasst sie stapelweise. Pokémon und One Piece laufen dabei als Beta und können häufiger eine manuelle Prüfung erfordern.

Was kostet das Scannen?

Jedes Konto erhält einmalig 250 Testkarten. Den aktuellen Zugangs- und Abrechnungsstatus sowie die anschließend geltenden Tarife findest du auf der Startseite.

Stellt Actana Angebote automatisch auf Cardmarket ein?

Nein. Actana erstellt eine fertige CSV-Datei für TCG PowerTools; dort setzt du deine Preisregeln und stellst die Angebote gesammelt auf Cardmarket ein. Der letzte Schritt bleibt bewusst bei dir.

Werden meine Kartenbilder hochgeladen?

Die Originalbilder bleiben auf deinem Gerät. Anwendungsserver und Datenbank stehen in Deutschland, und es gibt keine Werbung oder Drittanbieter-Tracker.

Brauche ich einen Dokumentenscanner oder reichen Fotos?

Du brauchst keinen speziellen Scanner: Actana importiert Bilddateien aus einem Flachbett- oder Dokumentenscanner genauso wie geeignete Kartenfotos. Ein Einzug schafft Masse, empfindliche Einzelstücke gehören aufs Flachbett oder vor die Kamera. Unsichere Ergebnisse prüfst du vor dem Export.

Teste Actana mit deinen Karten.Starte die Beta mit 250 Testkarten und erstelle dein Konto direkt in der Desktop-App.

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