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TCG Actana
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Anleitung

Pokémon-Karten scannen: Druck und Holo-Variante prüfen

Bei Pokémon reicht der Kartenname selten aus. Derselbe Name kann in mehreren Sets und zusätzlich als Non-Holo, Holo oder Reverse Holo vorkommen. Wer einen größeren Stapel digitalisiert, muss deshalb zwei Fragen getrennt beantworten: Welcher Druck ist es? Und welche Variante liegt wirklich vor?

TCG Actana unterstützt im aktuellen Pokémon-Workflow deutsche und englische Karten. Die App bereitet aus deinen Scans oder Fotos passende Treffer vor. Du prüfst anschließend die Angaben, die sich nicht sicher aus einem einzelnen Bild ableiten lassen.

Erst den Druck bestimmen

Wähle vor dem Import Pokémon und die gewünschten Kartensprachen aus. Deutsch und Englisch lassen sich fest einstellen. Mit Automatisch unterscheidet Actana innerhalb der aktivierten Pokémon-Sprachen.

Für die Zuordnung sind vor allem diese Angaben wichtig:

  1. Set und Set-Symbol
  2. Sammlernummer
  3. Sprache der Karte
  4. sichtbare Kennzeichnungen der Ausgabe

Ist eine Nummer gut lesbar, lässt sich die Auswahl oft stark eingrenzen. Bleiben mehrere ähnlich aussehende Drucke übrig, zeigt Actana sie zur Prüfung. Vergleiche dann nicht nur das Artwork, sondern auch Set-Symbol und Angaben am unteren Kartenrand mit dem Exemplar in deiner Hand.

Danach die Variante wählen

Der passende Druck sagt noch nicht automatisch, welche Variante du besitzt. Actana erkennt den Glanz einer Karte nicht zuverlässig aus einem gewöhnlichen Bild. Du entscheidest deshalb selbst, ob dein Exemplar als Non-Holo, Holo, Reverse Holo oder als eine andere für diesen Druck hinterlegte Variante geführt wird.

Die Variantenauswahl zeigt die für den Druck verfügbaren Optionen. Reverse Holo kannst du bei Pokémon bei Bedarf auch manuell festlegen; Sonderausgaben wie 1st Edition erscheinen nur, wenn sie für den gewählten Druck geführt werden. Maßgeblich bleibt immer die gedruckte Karte.

Das ist kein zusätzlicher Suchvorgang: Druck und Variante werden nacheinander am selben Treffer geprüft. So landet nicht versehentlich die richtige Karte mit dem falschen Finish in der Sammlung.

Gute Bilder machen kleine Angaben lesbar

Nutze möglichst ein vollständiges, scharfes Bild pro Karte. Name, Kartenrand, Set-Symbol und Sammlernummer sollten sichtbar bleiben. Bei Holo-Karten hilft gleichmäßiges Licht, weil Spiegelungen genau die kleinen Angaben verdecken können, die zwei Drucke voneinander trennen.

Du kannst fertige Dateien auswählen, sie per Drag-and-Drop hinzufügen oder den Ausgabeordner deines Scanners überwachen. Mehrere Karten auf einem Bild werden experimentell unterstützt und sollten besonders sorgfältig geprüft werden. Weitere Hinweise findest du unter Sammelkarten scannen oder fotografieren.

Zustand bleibt eine Entscheidung am Exemplar

Auch den Zustand legst du selbst fest. Kratzer, Druckstellen oder Schäden auf der Rückseite sind auf einem einzelnen Scan nicht immer zu erkennen. Prüfe die Karte deshalb in der Hand, bevor du den Stapel übernimmst.

Sind Druck, Sprache, Variante, Zustand und Menge korrekt, speicherst du die Karten in deiner Sammlung. Dort kannst du nach Name, Set-Code oder Sammlernummer suchen und den Bestand unter anderem nach Spiel und Sprache filtern. Verfügbare Marktwerte dienen als Orientierung für die erfasste Ausgabe und Variante, nicht als garantierter Verkaufspreis.

Ein sinnvoller erster Test

Starte mit einem kleinen Stapel, der bewusst Unterschiede enthält:

  • eine deutsche und eine englische Karte
  • Karten aus mehreren Sets
  • eine Holo und eine Reverse Holo
  • zwei ähnlich aussehende Drucke, falls du sie zur Hand hast

Damit lernst du genau die Stellen kennen, an denen der Pokémon-Workflow Kontrolle verlangt. Wie du den fertigen Bestand weiter strukturierst, erklärt Große Kartensammlung ordnen, filtern und durchsuchen. Für gemischte Sammlungen führt dich Vier TCGs in einer Sammlung verwalten weiter.

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